VORAUSSETZUNG
BAFA & KFW Erklärung
Sie wollen Ihre Fenster tauschen und eine Förderung (BAFA oder KFW) beantragen? Wir klären auf!


Voraussetzungen für die Förderung der Fenster (BAFA & KfW)
Bei der energetischen Sanierung von Fenstern stehen Ihnen in Deutschland drei Hauptfördermöglichkeiten zur Verfügung: die BAFA–Zuschüsse, KfW-Förderkredite und der Steuerbonus.
Jede dieser Optionen bietet spezifische Vor- und Nachteile, abhängig von Ihren individuellen Sanierungsplänen und finanziellen Rahmenbedingungen.
1. Fenster Förderung über das BAFA: Voraussetzungen
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt direkte Zuschüsse für Einzelmaßnahmen wie den Fenstertausch. Der Basiszuschuss beträgt 15 % der förderfähigen Kosten. Wenn der Fenstertausch Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) ist, erhöht sich der Zuschuss um zusätzliche 5 %, sodass insgesamt bis zu 20 % der Kosten gefördert werden können.
Die förderfähigen Ausgaben sind auf 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr begrenzt; mit iSFP steigt dieser Betrag auf 60.000 €, was einem maximalen Zuschuss von 12.000 € entspricht.
Vorteile:
Direkte, nicht rückzahlbare Zuschüsse
Besonders geeignet für gezielte Einzelmaßnahmen ohne umfassende Sanierung
Nachteile:
Antragstellung muss vor Beginn der Maßnahme erfolgen
Einbindung eines Energieeffizienz-Experten ist erforderlich -> hier kommt der FörderHeld Joker ins Spiel, denn mit uns können Sie die Fenster Förderung schnell und unkompliziert online (quasi ohne Energieberater) durchführen!
2. Förderdarlehen der KfW: Voraussetzungen
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt energetische Modernisierungsvorhaben mit speziellen Darlehen zu vergünstigten Konditionen. Für den Austausch von Fenstern sind vor allem zwei Programme relevant: KfW 151, das auf ganzheitliche Sanierungen zum Effizienzhaus abzielt, sowie KfW 152, welches einzelne energetische Maßnahmen fördert. Ergänzend zu den günstigen Zinsen können sogenannte Tilgungszuschüsse gewährt werden. Abhängig vom erreichten energetischen Niveau sind dabei Nachlässe von bis zu 40 % auf die Darlehenssumme möglich.
Vorteile:
Günstige Finanzierung durch niedrige Zinsen und zusätzliche Tilgungszuschüsse
Besonders sinnvoll bei umfangreichen Sanierungsvorhaben mit hohem Kapitalbedarf
Nachteile:
Ein zertifizierter Energieberater muss zwingend eingebunden werden
Der Antragsprozess ist deutlich aufwendiger als bei reinen Zuschussprogrammen -> Wir empfehlen das BAFA
3. Steuerliche Förderung über den Steuerbonus
Statt einer direkten Förderung kann auch ein steuerlicher Abzug genutzt werden. In diesem Fall lassen sich 20 % der Sanierungskosten über einen Zeitraum von drei Jahren von der Einkommensteuer absetzen, sofern keine Förderung durch BAFA oder KfW beantragt wurde. Die maximal anrechenbaren Ausgaben liegen bei 200.000 €, was eine Steuerersparnis von bis zu 40.000 € ermöglicht.
Vorteile:
Beantragung auch nach Beginn oder Abschluss der Maßnahme möglich
Kein Energieeffizienz-Experte erforderlich
Nachteile:
Steuerliche Entlastung verteilt sich auf drei Jahre
Gilt ausschließlich für selbstgenutzte Wohngebäude mit einem Mindestalter von zehn Jahren
Eine geringe Steuerlast kann dazu führen, dass der Bonus nicht vollständig genutzt werden kann
Fazit zu den Voraussetzungen für die Fenster Förderung
Für einzelne Maßnahmen wie den Austausch von Fenstern, ohne dass eine umfassende Sanierung geplant ist, erweist sich der BAFA-Zuschuss in Kombination mit FörderHeld in vielen Fällen als die wirtschaftlich sinnvollste Lösung.
Werden hingegen größere Modernisierungsvorhaben umgesetzt, können KfW-Förderkredite durch ihre günstigen Finanzierungskonditionen und möglichen Tilgungszuschüsse klare Vorteile bieten.
Der Steuerbonus ist vor allem dann interessant, wenn keine anderen Förderprogramme genutzt wurden oder die Arbeiten bereits begonnen haben. Um die beste Förderstrategie zu finden, empfiehlt sich eine genaue Analyse der eigenen Ausgangssituation sowie eine fachkundige Beratung, um das Förderpotenzial optimal auszuschöpfen.
